FILM

 

Sa 25.11. | 1820 Uhr | Rathaus Schöneberg, Kinosaal

Seyfo 1915 – The Assyrian Genocide

Ein Dokumentarfilm von Aziz Said (Berlin), der den Völkermord an den Assyrern im Osmanischen Reich im Jahr 1915 thematisiert.

Produktion: Assyrian Federation of Sweden/Deutschland 2015
FSK: 12, Länge: 93 min., Filmsprache: assyrisch, türkisch, schwedisch, mit deutschen Untertiteln

Eine in Schweden geborene Journalistin reist mit einem Filmteam in die Heimat Tur Abdin in der Türkei, um dort die Spuren des im Jahr 1915 begangenen Genozids an den Assyrern zu verfolgen (assyrisch „Seyfo” heißt „das Schwert”). Dabei besucht das Filmteam zahlreiche Tatorte, aber auch Dörfer wie Ain Wardo und Hazakh, zwei wichtige Orte des assyrischen Widerstandes.

Es kommen zahlreiche europäische, türkische und assyrische Historiker_innen sowie weltbekannte Genozid-Forscher_innen zu Wort. Sie geben Zeugnis über das Ausmaß und die bis heute traumatische Wirkung des assyrischen Genozids. Dieser wird noch immer überschattet vom Genozid an den Armeniern, der etwa zur gleichen Zeit und in den gleichen Gebieten stattfand.

Der Film behandelt die Ursachen und die Auswirkungen des Plans zur Vernichtung christlichen Lebens im Osmanischen Reich, spricht aber auch über die besondere Rolle des Deutschen Reiches als dessen Bündnispartner. Der Film trägt nach 102 Jahren zur Erinnerung an die größte Katastrophe in der modernen Geschichte der Assyrer bei und hilft, das Gedenken an die Opfer wachzuhalten. Zugleich will er eine Brücke zur Versöhnung und zum friedlichen Zusammenleben sein, nicht nur in der Türkei, sondern auch in der europäischen Diaspora

Eine Veranstaltung der Assyrischen Union in Kooperation mit der Integrationsbeauftragten

 

Fr 15.12. So 17.12. 
Rathaus Schöneberg, Kinosaal und Jugend Museum

„Grandmother Film Festival”

Das „Grandmother Film Festival“ ist ein internationales Festival mit Filmen und Animationen von Berliner und internationalen Filmemacher_innen und Künstler_innen.

Gezeigt werden persönliche, feinsinnig familienbezogene Spielfilme, Dokumentarfilme und Animationen. Sie lassen teilhaben an Familienbeziehungen, die normalerweise nur Nahestehenden vorbehalten sind. Durch die internationale Auswahl entsteht eine filmische Reise und wir bekommen Einblicke in die intime Beziehung zwischen den Generationen in verschieden Teilen der Welt. In manchen Filmen lebt die Großmutter nicht mehr, ist jedoch durch ihre Hinterlassenschaften und in der Erinnerung der Enkelkinder sehr präsent. Hier sind Verletzlichkeit und Tod immer gegenwärtig.

Das „Grandmother Film Festival“ ist eine Initiative der georgischen Künstlerin Sophia Tabatadze, die seit 2008 in Berlin lebt.

https://grandmotherfilmfestival.blogspot.de/

Begleitend zum Festival wird am Freitag, 15.12. von 9–13 Uhr ein Workshop für eine Schulklasse angeboten.

Eine Veranstaltung des Jugend Museums, unterstützt durch den Kiezfonds Schöneberg

 

Programm

 

Fr 15.12. | 16:30 Uhr | Rathaus Schöneberg, Kinosaal

Eröffnung des Festivals mit dem Film

Abschied von Oma 52’ Sabine Jainski, Deutschland 2013.
Die Regisseurin ist anwesend.

 

Sa 16.12.

14–16:30 Uhr | Jugend Museum
Kurzfilme aus Estland, Georgien, Mexiko, Moldavien, Rumänien, Russland, der Schweiz und den USA
Die rumänische Regisseurin Carmen Tofeni ist anwesend.

17 Uhr | Jugend Museum
Intimidades de Shakespeare y Víctor Hugo 80’
Yulene Olaizola, Mexico 2008.

Spanisch mit englischen Untertiteln

20 Uhr | Rathaus Schöneberg, Kinosaal
100 Werden 60’ Karin Nungesser, Deutschland 2013.
Deutsch mit englischen Untertiteln
Die Regisseurin ist anwesend.

 

Sa 17.12.

14–16:30 Uhr | Jugend Museum
Kurzfilme aus England, Georgien/Frankreich, Israel, Litauen, den Niederlandenund der Ukraine
Die rumänische Regisseurin Carmen Tofeni ist anwesend.

17 Uhr | Jugend Museum
A Family Affair 90’
Tom Fassaert, Niederlande 2015.

Niederländisch und Englisch mit englischen Untertiteln

20 Uhr | Rathaus Schöneberg, Kinosaal (63 min)
Passing Down, Frame One 10’ Maya Schweizer, Deutschland/Frankreich 2007.
Französisch mit deutschen Untertiteln
Heimsuchung 53’ Henrike Meyer, Germany 2014.
Deutsch mit englischen Untertiteln
Die Regisseurinnen sind anwesend.