Mo, 19.11. | 19 Uhr | Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR
Fernsehfilm, Regie Yüksel Yavuz, Deutschland 2003
ab 12 Jahren, Dauer 100 Minuten
Der junge Kurde Baran lebt in Hamburg. Eigentlich sollte der 16jährige abgeschoben werden, sein Asylantrag wurde abgelehnt. Doch Baran ist vorher untergetaucht. Eines Tages begegnet er Chernor, der ebenfalls keine Papiere hat. Trotz einem Leben auf der Hut ist ihre Freundschaft eine Zeit lang unbeschwert. Doch dann taucht ein älterer Kurde auf …
im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur
in Zusammenarbeit mit dem Kurdistan Kultur- und Hilfsverein e.V. und dem Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR
Fr, 23.11. | 9 Uhr | Carl-Zeiss-Oberschule
Ein Film von Mo Asumang, Deutschland 2007
ab 16 Jahren, Dauer 75 Minuten
„Die Kugel ist für dich, Mo Asumang!“ gröhlte die Neonazi-Band White Arian Rebels vor einigen Jahren. Nachdem sie ihren Schock verdaut hatte, konfrontierte die TV-Moderatorin Asumang Rechtsradikale direkt. Und machte aus ihrer Spuren-suche den Dokumentarfilm „Roots Germania“
Im Anschluss: Diskussion mit Mo Asumang
Auch schulexterne Gäste sind willkommen!
So, 25.11. | 18 Uhr | ufaFabrik im Kinosaal
Spielfilm von Leo Khasin, Deutschland 2011
ab 12 Jahren, Dauer 94 Minuten
Authentisch und berührend erzählt Leo Khasin in seinem Regiedebüt KADDISCH FÜR EINEN FREUND die Geschichte einer intensiven Freundschaft zwischen zwei ungleichen Helden im Berlin von heute. In dieser Tragikomödie lernen zwei Menschen, ein junger Palästinenser und ein alter russischer Jude, zwei Angehörige unterschiedlicher Generationen und Religionen, die Kunst der Versöhnung.
KADDISCH FÜR EINEN FREUND ist eine Produktion der SiMa Film GbR, in Koproduktion mit dem WDR, dem BR und Arte und in Zusammen-arbeit mit Nostro Film. Mit Unterstützung der DZ Bank, gefördert vom FilmFernsehFonds Bayern (FFF) und des Deutschen Filmförderfonds (DFFF).
in Zusammenarbeit mit der ufaFabrik
Mo, 26.11. | 19 Uhr | HUZUR Nachbarschaftstreffpunkt
Die Annäherung zwischen Armeniern und Türken findet auf der persönlich-künstlerischen Ebene statt. Einen Beitrag dazu liefert auch die Restaurierung zweier armenischer Brunnen im türkischen Habab. Hier beginnen die Nachfahren von Tätern und Opfern darüber zu sprechen, was tatsächlich passiert ist.Die Filmemacherin Dilek Aiden hat die Rekonstruktion der Brunnen in Habab dokumentiert.
„Mir wurde bewusst, dass wir in unserer Kultur das Trauma von einer Generation auf die nächste Generation übertragen haben. Eine Frau erzählte mir zum Beispiel unter Tränen die sehr schmerzvolle Geschichte ihrer Großmutter. Erst wusste ich nicht, ob ich das filmen kann. Dann habe ich entschieden weiter zu filmen, musste aber gleichzeitig auch weinen.“
in Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR
Do, 13.12. | 19:30 Uhr | Rathaus Schöneberg, Kinosaal
Dokumentarfilm von Dagmar Schultz, Deutschland 2012
Dauer 79 Minuten, Englisch/Deutsch mit Untertiteln in Englisch/Deutsch/Französisch/Spanisch
Der Film legt den Schwerpunkt auf Audre Lordes Beziehung zur deutschen Schwarzen Diaspora und auf ihren literarischen und politischen Einfluss. Er ist für nachfolgende Generationen ein historisches Dokument deutscher Geschichte, das die Entstehung einer afro-deutschen Bewegung und die Ursprünge der antirassistischen Bewegung vor und nach der deutschen Wiedervereinigung beleuchtet. Der Film stellt eine bedeutende Ergänzung zu dem Dokumentarfilm „A Litany for Survival: The Life and Work of Audre Lorde” von Ada Gray Griffin und Michelle Parkerson, der ein eindrückliches Lebensporträt der Autorin zeichnet.