»Unser Leben« Berlin als Zufluchtsstadt für jüdische Displaced Persons nach 1945

Mi 03.11.– So 20.03. ganztägig

Veranstaltungsort
Tempelhof Museum

Kategorie

nicht rollstuhlgeeignet


Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Berlin zum Zufluchtsort für jüdische Displaced Persons (DP). Sie nannten sich she’erit hapletah, »die letzten Überlebenden«. Für die meisten von ihnen war Deutschland der letzte Ort, an dem sie bleiben wollten.
In Mariendorf, Zehlendorf und Reinickendorf entstanden Lager, in denen jüdische DPs oft mehrere Jahre lebten. Die Ausstellung erzählt von ihrem Alltag innerhalb und außerhalb der DP-Lager und ihren Hoffnungen auf eine Zukunft nach der Shoah. Zugleich wirft sie einen histori­schen Blick auf die Einwanderungsstadt Berlin, die bis heute für viele Menschen ein Ort der Migration und Zuflucht ist.

Die Ausstellung ist ebenfalls online zu sehen unter www.we-refugees-archive.org.

Geöffnet Montag bis Donnerstag 10 Uhr bis 18 Uhr, Freitag 10 Uhr bis 14 Uhr und Sonntag 11 bis 15 Uhr

Eine Ausstellung von Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung
Das Projekt wird gefördert von der Szloma-Albam-Stiftung und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Fünf junge DPs warten am Bahnhof Berlin-Wannsee, 1946-48
© United States Holocaust Memorial Museum #04058, courtesy of Lucy Gliklich Breitbart

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